Selbstliebe - die Basis von Selbstwert und Selbstbewusstsein

Wen willst du lieben, wenn nicht dich selbst?

Selbstwert – die Liebe und der Respekt zu sich selbst

Selbstliebe + Selbstwert = Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein ist das Kind von Selbstliebe und Selbstwert. Hast du diese beiden in dir, so brauchst du dir über Selbstbewusstsein keine Gedanken mehr machen.

Dies möchte in diesem kleinen Gedankenspiel verdeutlichen:

Stell dir folgende Situation vor:

Ein großer starker Kerl überfällt dich und will deine Brieftasche. Gibst du sie ihm oder kämpfst du?

Oder

Ein großer starker Kerl überfällt dich, du hast dein Kind dabei und er will an das Kind. Überlässt du ihm das Kind oder kämpfst du?

Ich nehme an, die Antwort auf diese beiden Fragen fallen komplett unterschiedlich aus. Nein und Ja, auf jeden Fall!

Warum?

Die Antwort liegt an dem Wert, den du deinem Portemonnaie oder deinem Kind zumisst.

Diese Wertigkeit lässt dich sehr unterschiedliche Entscheidungen treffen. Aus der Bewertung entspringt das nötige Selbstbewusstsein, einfach weil es keine andere Option gibt als zu kämpfen für etwas das dir so wervoll ist.

Wie wäre es, wenn du dir selbst auch so viel wert wärest? Immer.

Natürlich wäre es in diesem Fall nicht vernünftig zu kämpfen, aber an diesem einfachen Beispiel kannst du merken, welchen Unterschied es für unser Leben macht, wie viel Selbstwert wir uns geben.

Selbstwert erzeugt Selbstbewusstsein. Beides zusammen macht die Welt bunter und eröffnet mehr Möglichkeiten.

Wie entstehen Selbstwert und Selbstbewusstsein?

Ein Wort: Liebe

Du gibst den Dingen und Menschen in deinem Leben wert, die du liebst.

Die wichtigste Person in deinem Leben, die Person mit der du auf jeden Fall alt und bis zum Ende zusammen sein wirst, bist du.

Liebst du dich?

Deinen Körper, dein Denken, dein Sein? Behandelst du dich selbst verbal und im Umgang wie deine beste Freundin, deinen besten Freund?

Wie bewertest du dich?

Unser Selbstwertgefühl ist sehr eng mit der Bewertung, die wir uns selbst zukommen lassen und den Vergleichen, die wir im Alltag machen, verbunden. Marshall Rosenberg, der Gründer der gewaltfreien Kommunikation soll einmal gesagt haben, dass der Vergleich mit anderen, eine der Autobahnen ins Unglück sei.

Dieser Einschätzung stimme ich zu und denke inzwischen, dass die einzige Person, mit der es sich lohnt, sich zu vergleichen du selbst bist.

Es ist manchmal sinnvoll zu schauen, ob man besser geworden ist, ob sich das Leben inzwischen schöner anfühlt, ob man gesünder geworden ist, ob man freundlicher oder integrer ist als früher. Dieser Vergleich mit sich selbst ist sinnvoll, wenn du deiner selbst bewusst sein möchtest und wachsen willst.

Die Gefahr dabei ist, dass man intern ein Ideal neben sich stellt und denkt, dass man schon viel weiter sein müsste… Dieses Ideal repräsentiert deine Ansprüche und Vorstellungen, aber ist kein Abbild deiner Selbst. Nimm es zur Kenntnis, aber höre nicht darauf. Versuche wirklich zu sehen, wie du dich entwickelt hast und vergiss nicht, dich zu loben.

Wenn man sich selbst zu einem niedrigen Preis verkauft,
wird niemand anderes diesen Preis erhöhen
Wilson

Unser Selbstwertgefühl bildet sich in unseren Kindertagen durch die sichere Verbindung mit unseren Bezugspersonen, deren freundlicher Spiegelung und wertschätzendem Verhalten uns gegenüber. Wir lernen Selbstwertgefühl auch durch Beobachtung und dem Zusammensein mit Bezugspersonen, die sich selbst positiv und wertschätzend sehen.

Wir beobachten, wie unsere Eltern mit uns, miteinander und mit sich selbst umgehen und lernen so, wie wir selbst mit uns umgehen.

Kinder sind fantastische Beobachter, die eher auf das Verhalten achten und reagieren, als auf das, was gesagt wird.

Es gibt Eltern, die ihre Kinder immer zu Selbstbewusstsein auffordern, aber selbst ständig nachgeben, keine Grenzen setzen und mit sich und/oder dem Kind abwertend umgehen. Das Kind lernt mehr aus der Realität als aus Worten, was es Wert ist.

Selbstwert entsteht auch durch Selbstwirksamkeit.

Selbstwirksamkeit ist die Fähigkeit und die Überzeugung etwas positives zu bewirken, also Einfluss auf das eigene Leben nehmen zu können. Diese Fähigkeit/Überzeugung ist sehr wichtig für die subjektive Lebenszufriedenheit, da sich Menschen mit einem hohen Selbstwirksamkeitsgefühl als Akteure und LenkerInnen ihres Lebens empfinden und nicht als Opfer von Umständen oder Reagierende wahrnehmen.

Diese Perspektive macht einen riesigen Unterschied im Lebensgefühl aus.

Selbstliebe ist sichtbar für Andere

Wir haben alle gelernt, dass man anderen Menschen nicht in den Kopf schauen kann. Das stimmt und stimmt nicht. Du kannst zwar oft keine konkreten Gedanken bei anderen Menschen sehen, aber du siehst ziemlich gut ihre Lebenseinstellung und auch, ob sie sich mögen und selbstbewusst sind.

Selbstbewusstsein hat eine Aura. Damit meine ich nicht, diese aufgeblasenen Menschen, die von sich glauben, sie seien toll. Ich meine Menschen, die in sich ruhen und wissen, was sie sind und was sie können und was sie nicht können.

Diese Menschen haben eine andere Präsenz.

Dieses natürliche Selbstbewusstsein entspringt Selbstliebe und Selbstakzeptanz und diese ist lernbar. Durch Auseinandersetung mit uns selbst, durch Mut und Wissen, ist Selbstliebe und Selbstbewusstsein lernbar.

 

Der Kurs „Dein eigener bester Freund werden – Schlüssel zu Selbstwert und Selbstbewusstsein“

 

Mit niemandem gehen wir so hart ins Gericht, wie mit uns selbst! Mit niemandem sprechen wir so schlecht, wie mit uns selbst. Wie kann es dir abends gut gehen, wenn du dich den ganzen Tag kritisierst und dir selbst im Nacken sitzt? Das ist furchtbar anstrengend.

Es geht darum, mit dir selbst so umzugehen, wie mit deiner besten Freundin oder deinem besten Freund.

Im Kurs gehen wir gemeinsam Schritt für Schritt durch Übungen, die dir helfen dich mehr anzunehmen und dich zu positionieren. Selbstbewusste Menschen trauen sich Raum einzunehmen, klar Nein oder Ja zu sagen und eine Meinung zu haben. Außerdem mögen sie sich.

In Konflikten werden sie nicht defensiv, sondern übernehmen Verantwortung, wo es angemessen ist. Außerdem mögen andere Menschen Klarheit und Selbstbewusstsein – es zieht uns an. So ist es leichter Freunde zu finden oder im Beruf respektiert zu werden.

Nathaniel Branden, Autor des Buches „Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls“ listet die folgenden Merkmale für ein gesundes Selbstbewusstsein auf:

  1. Bewusstes Leben
  2. Selbstannahme
  3. Eigenverantwortliches Leben
  4. Selbstsicheres Behaupten der eigenen Person
  5. Zielgerichtetes Leben
  6. Persönliche Integrität

 

 

Der Kurs kostet 127 €